Benedikt Pirker
Die Universitätsleitung hat Benedikt Pirker auf den 1. August 2026 zum ordentlichen Professor für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht gewählt. Pirker wird Direktor des Instituts für Europa- und Wirtschaftsvölkerrecht sowie Direktor am World Trade Institute.
Benedikt Pirker (43), aus der Nähe von Innsbruck, studierte an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften (Mag.iur.) und Übersetzen/Dolmetschen (BA Spanisch/Russisch). Nach einem Masterstudiengang (LL.M.) am Eurokolleg Brügge und einer Assistentenstelle dort promovierte er 2012 am Graduate Institute Genf. Als SNF-Forschungsassistent forschte er an der Uni Freiburg (CH), wo er später als Doktorassistent, Lehr- und Forschungsrat sowie Titularprofessor arbeitete und sich 2017 in Staats-, Europa- und Völkerrecht habilitierte. Forschungsaufenthalte und Gastdozenturen führten ihn u.a. an die Université d’Ottawa, die Hebrew University of Jerusalem, das Europäische Hochschulinstitut, das MPIL Heidelberg und die University of Michigan. 2022–2025 war er für das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten als Völker- und Europarechtsspezialist tätig, u.a. für das Neutralitätsdossier und die Sondierungen sowie Verhandlungen mit der EU als Delegationsmitglied für Personenfreizügigkeit. Seit 2025 forscht er als Forschungsbeauftragter am Liechtenstein-Institut und lehrt weiterhin in Freiburg (CH). Seine Forschungsschwerpunkte sind Völkerrecht (Wirtschaftsvölkerrecht, WTO, regionale Integration) und Europarecht (Verfassungsfragen, Binnenmarkt, EU-Aussenbeziehungen) sowie die Schnittstelle von Recht und Sprache.
