Anna-Katharina Höpflinger

Die Universitätsleitung hat Anna-Katharina Höpflinger auf den 1. August 2026 als ausserordentliche Professorin für Religionswissenschaft mit Schwerpunkt religiöse Entwicklungen der Gegenwart gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Karénina Kollmar-Paulenz an. Zudem wird sie Mitdirektorin des Departements Sozialanthropologie und Kulturwissenschaftliche Studien und Mitdirektorin des Instituts für Religionswissenschaft.

Anna-Katharina Höpflinger (49) ist in Graubünden aufgewachsen und hat 2002 an der Universität Zürich das Studium in Religionswissenschaft abgeschlossen. 2010 hat sie an der Universität Zürich mit einer Arbeit zum Thema Drachenkampfmythen promoviert. Sie war Mitarbeitende im Dachprojekt «Uncovering Gender» des NFP 58 «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» an der Universität Neuchâtel und Forschende im Projekt «Commun(icat)ing Bodies. The Body as a Medium in Religious Symbol Systems» an der Universität Graz. Am Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik (ZRWP) arbeitete sie als Postdoc-Assistentin und Öffentlichkeitsbeauftragte. Von 2016 bis 2026 war sie akademische Rätin und Oberrätin am Lehrstuhl für Religionswissenschaft und Religionsgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2019 habilitierte sie sich an der Universität Luzern mit einer Studie über religiöse Symbole im Heavy Metal.

Anna-Katharina Höpflinger erforscht Religion aus kulturwissenschaftlicher Sicht. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen die Vernetzung von Religion und Medien, die Untersuchung religiöser Symbole in der Populärkultur, vor allem der populären Musik, die Bedeutung von Körper und Kleidung in religiösen Traditionen und den Wandel der Bestattungskultur. Sie ist im Editorial Team der open-access-Zeitschrift «Journal for Religion, Film and Media» (JRFM) sowie Mitbegründerin und seit 2024 Leiterin der Forschungsgruppe «Medien und Religion».