Forum für Wirtschaft: Pflügt KI gerade den Schweizer Arbeitsmarkt um?
Das Departement für Volkswirtschaftslehre der Universität Bern lädt am 29. April zu einer neuen Forumsveranstaltung ein. Müssen wir uns vor Arbeitslosigkeit fürchten oder kommt künstliche Intelligenz gerade richtig, um Fachkräfteengpässe zu beheben? Die Gäste Barbara Agoba (die Mobiliar), Jérôme Cosandey (SECO), Patrick Leisibach (Avenir Suisse) und Stefan Wolter (Universität Bern) diskutieren, inwiefern KI den Schweizer Arbeitsmarkt beeinflusst.
Wie gut ist der Schweizer Arbeitsmarkt für die Herausforderungen gerüstet, die von der künstlichen Intelligenz ausgehen? Braucht es etwa Anpassungen am Bildungssystem? In einem Policy Panel werden vier Expertinnen und Experten über diese Fragen diskutieren. Der Anlass ist Teil einer neuen Veranstaltungsreihe zu aktuellen wirtschaftspolitischen Themen. Organisiert wird das Policy Panel vom Forum Wirtschaft des Departements Volkswirtschaftslehre der Universität Bern.
«Das Forum Wirtschaft wurde im März 2026 gegründet mit dem Ziel, aktuelle wirtschaftspolitische Fragestellungen sowie wissenschaftlich fundierte Forschung einer breiten Öffentlichkeit verständlich zugänglich zu machen», sagt Maximilian von Ehrlich vom Volkswirtschaftlichen Institut der Universität Bern, Leiter des Forums Wirtschaft. Damit will das Departement Volkswirtschaftslehre den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Gesellschaft fördern. «Zweifelsfrei wird künstliche Intelligenz zu Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt führen und auch unser Bildungssystem vor Herausforderungen stellen», so Guido Baldi, Dozent am Volkswirtschaftlichen Institut und Mitorganisator. «Wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.»
Zur Auftaktveranstaltung des Forums Wirtschaft sind folgende Expertinnen und Experten zum Schweizer Arbeitsmarkt eingeladen, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten:
- Barbara Agoba verantwortet seit 2022 den Geschäftsleitungsbereich Human Resources der Gruppe Mobiliar. Sie ist Juristin mit Abschluss in Rechtswissenschaften (lic. iur.) der Universität Freiburg im Üechtland und begann ihre berufliche Karriere 1999 bei der Mobiliar. Sie war zunächst unter anderem als Business Process Engineer tätig und durchlief danach verschiedene Stationen bei der Mobiliar.
- Jérôme Cosandey leitet seit 2025 die Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Er ist promovierter Maschinenbauingenieur der ETH Zürich und besitzt einen Masterabschluss in internationaler Wirtschaftsgeschichte der Universität Genf. Er begann seine berufliche Laufbahn bei der Boston Consulting Group und der UBS, bevor er bei Avenir Suisse als Forschungsleiter für Sozialpolitik tätig war.
- Patrick Leisibach setzt sich als Senior Fellow bei Avenir Suisse und Co-Leiter Forschung u.a. mit Migration, Arbeitsmarkt sowie steuer- und finanzpolitischen Themen auseinander. Er ist zudem Lehrbeauftragter an der Universität Luzern. Patrick Leisibach studierte Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Luzern und Bern und arbeitet danach für die Credit Suisse und als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Ökonomie an der Universität Luzern.
- Stefan Wolter ist seit 1999 Direktor der Schweizerischen Koordinationsstelle für Bildungsforschung und leitet daneben die Forschungsstelle für Bildungsökonomie an der Universität Bern. Er hat in Volkswirtschaftslehre promoviert und habilitiert und war danach u.a. Leiter des Ressorts Arbeitsmarktpolitik im Bundesamt für Wirtschaft und Arbeit. Stefan Wolter ist Projektleiter und Co-Autor des Bildungsberichts Schweiz und arbeitet in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien mit.
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Datum |
29. April um 18.30 Uhr |
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Ort |
Hauptgebäude der Universität Bern, Hörsaal 220, Hochschulstrasse 4, 3012 |
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Sprache |
Die Veranstaltung wird in deutscher Sprache durchgeführt. |
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Eintritt und Anmeldung |
Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind auf Interviewanfragen an die Organisatoren oder die vier Expertinnen und |
21.04.2026
